Kämpfst Du noch – oder lebst Du schon?

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Wenn sich Dein Leben schwer anfühlt und Du Dich oft ohnmächtig fühlst etwas zu verändern, dann führst Du vielleicht einen unbewussten, inneren Kampf gegen Dich selbst und das Leben – Beende den Kampf und beginne WIRKLICH zu leben!

Ohne mir dessen wirklich BEWUSST zu sein, war ich viele Jahre meines Lebens täglich damit beschäftigt, einen kräftezehrenden Kampf zu führen. Ich kämpfte um Liebe und Anerkennung, um meine Existenz, gegen mein Umfeld, gegen mich selbst und vor allem gegen das Leben an sich und ich brauchte lange, bis ich mir dessen BEWUSST wurde.

Nachdem ich mich entschieden hatte mich und mein Leben zu verändern, rannte ich einige Jahre von einem Seminar zum anderen und machte verschiedene Ausbildungen, um meine seelischen Wunden und somit meine Vergangenheit zu heilen. Es brauchte einige Zeit bis ich selbst erkannte, dass sich IN MIR viel verändert hatte – in erster Linie, dass sich mein Glaube an Gott und meine innere „Führung“ verstärkt hatte, dass ich auf viele Situationen anders reagierte als früher oder, dass ich liebevoller und offener im Umgang mit anderen Menschen geworden war. Doch trotz alle dem veränderte sich mein Leben im „Außen“ nicht wirklich. Im Gegenteil, oft hatte ich das Gefühl, dass – je mehr ich mich veränderte – es umso anstrengender wurde. Der Unterschied zu früher war allerdings, dass ich nun BEWUSSTER hinschaute und erkennen wollte, woran es liegt.

Wenn man sich im Inneren verändert hat, braucht es auch den Mut im „Außen“ etwas zu verändern

2014 hatte ich zum ersten Mal den Mut gefunden, mein Leben BEWUSST zu verändern und den dafür nötigen Schritt auch zu gehen. Obwohl ich in meinem Umfeld sehr wenig Unterstützung fand, entwickelte sich in mir ein tiefer Glaube der mich fühlen ließ, dass ich vor einer wichtigen Tür stehe und ich nur durchgehen muss, um danach mein Leben so gestalten zu können, wie ich es mir wünschte. In meinem Inneren wusste ich ganz genau, dass ich, durch diese so wichtige Veränderung, die Tür bereits geöffnet hatte – ich war jedoch zu dieser Zeit offensichtlich noch nicht in der Lage wirklich hindurch zu gehen.

Im Gegenteil, ich zog sie ein Jahr später sogar ersteinmal wieder zu. Auf der einen Seite von der Angst getrieben, es alleine nicht zu schaffen – auf der anderen Seite voller Hoffnung, dass es doch noch besser wird, wenn ich weiter am „Alten festhalte“, um die Liebe kämpfe und immer wieder Chancen gebe, machte ich, schweren Herzens, meine Entscheidung rückgängig und ging quasi wieder auf „Los“ zurück.

Unbewusst hatte ich mich entschieden, eine weitere „Ehrenrunde“ zu drehen und den Kampf weiter zu führen

Es dauerte nicht sehr lange bis mir bewusst wurde, auf was ich mich da wieder eingelassen hatte. Aber anstatt endlich damit aufzuhören, kämpfte ich weiter – diesmal noch mehr als zuvor. Mein Ego war so übermächtig, dass ich garnicht anders konnte. Ein weiteres Jahr lang versuchte ich ständig mit meinem Verstand mir vieles wieder schön zu reden und für ALLES eine Lösung zu finden – doch anstatt besser wurde alles noch viel schlimmer.

Erst als mir wirklich BEWUSST wurde, dass ICH nicht mehr in der Lage war mit meinem Verstand irgendetwas zu verändern und ich keine Kraft mehr hatte weiter zu kämpfen, war ich bereit aufzugeben. In den vergangenen Jahren hatte ich viele Bücher von z. B. Neal Donald Walsch oder Eckhart Tolle gelesen, sie waren mir immer eine große Hilfe, doch nun war mir bewusst, worum es wirklich ging. Tief verzweifelt ließ ich ALLES los und gab es nach „Oben“ ab.

Diese Entscheidung war der Beginn meines WAHREN Wandels

Auch wenn ich nicht genau benennen konnte was genau es war, fühlte ich schon am nächsten Tag, dass sich etwas gravierendes IN MIR verändert hatte. Nach ca. einem Monat fiel mir auf, dass – obwohl sich im „Außen“ vieles „dramatisch“ veränderte – ich nicht mehr soviel Angst vor dieser Veränderung hatte. Es war noch lange nicht so, dass ich es gelassen „weg gesteckt“ hätte, aber etwas in mir wusste, dass es so sein muss und das hat mir geholfen es anzunehmen wie es ist und es geschehen zu lassen – ohne dagegen anzukämpfen.

Zwölf Jahre sind mittlerweile vergangen, seit ich „unbewusst“ begonnen habe, mich selbst zu erkennen – fast 8 Jahre, als ich mich BEWUSST entschieden habe, mich und mein Leben zu verändern. Doch dieser Moment, als ich entschieden habe den Kampf WIRKLICH aufzugeben, liegt jetzt 1,5 Jahre zurück – und auch in dieser Zeit hat sich weiterhin IN MIR und auch in meinem Außen sovieles gravierend verändert, dass ich manchmal einfach nur staune, wenn ich zurück blicke – und manchmal bin ich auch über mich selbst erstaunt wenn ich erkenne, dass die Angst etwas zu verlieren vollkommen weg ist. Wir brauchen um nichts zu kämpfen – was WIRKLICH zu uns gehört, dass können wir NIEMALS verlieren. Wenn etwas gehen soll, dann geht es – auch wenn wir noch so sehr darum kämpfen 🙂

Wo stehst DU JETZT – IN DIESEM MOMENT? Kämpfst Du noch – oder lebst Du schon?

Um diese Frage WIRKLICH beantworten zu können braucht es absolute Ehrlichkeit DIR SELBST gegenüber! In vielen Fällen ist es leider so, dass wir erst an das Ende unserer „Leidensgrenze“ gehen müssen, um wirklich den Kampf zu beenden. Wenn Du unglücklich bist bzw. das Gefühl hast, dass Du nicht das Leben führst, dass Du Dir wünschst – dann stelle Dir diese Frage, geh in Dich und suche die Antwort darauf in Dir!

Selbst wenn Du schon länger auf dem Weg bist, Dich und Dein Leben zu verändern und sich scheinbar nicht wirklich etwas tut – gib nicht auf!

Erkenne, in welchen Bereichen Deines Lebens Du einen Kampf führst und schau hin, warum Du ihn führst und ob Du schon bereit bist ihn aufzugeben. Mache Dir bewusst, dass Du um Liebe und Anerkennung nicht kämpfen musst. Das wichtigste ist, dass DU Dir das gibst, was Du Dir von anderen wünschst.

Wenn Du feststellst, dass Du es alleine nicht schaffst, dann scheue Dich nicht davor, Dich dabei unterstützen zu lassen. Ich war den größten Teil meines Lebens eine „Einzelkämpferin“ und wollte ALLES alleine schaffen. Eine meiner wichtigsten Erfahrungen auf meinem Weg ist, dass man nicht ALLES alleine schaffen muss – wenn man bereit ist um Hilfe zu bitten – dann verändert sich vieles!

Alles Liebe für Dich

 

 

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